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GedankenSplitter rund um innerwise

Die Welt wird durch Fachidioten verrecken

Die Menschen brauchen keinen Asteroiden dafür, das machen sie höchst persönlich.

Ein Fachidiot namens Nathaniel Wyeth hatte die Idee, Wasser in Plastikflaschen abzufüllen. Er wird sich großartig gefunden haben. Man hat gejubelt. Er hat nur nicht vorausgesehen, wie bunt die Strände und die Mägen der Fische nur 40 Jahre später sein werden. 

Fachidioten haben Unmengen von Antibiotika den Menschen und Tieren verabreicht. Sie hielten sich für unglaublich klug dabei. Jahre später waren fast alle Antibiotika wegen entstandener Resistenzen unwirksam. Dass die Natur mitdenkt und eine Abwehr gegen die Chemie finden kann, wollten oder konnten sie nicht wissen.

Ein Fachidiot steht mit einer Taschenlampe im stockdunklen Urwald und leuchtet etwas an, das wie ein Wurm aussieht. Er wird stolz sein, etwas entdeckt zu haben und sich dann Professor für Würmer nennen. Dass aus dem Wurm am nächsten Tag ein Schmetterling wurde, konnte er nicht mehr sehen, denn es passierte außerhalb des Lichtes der Taschenlampe.
Wir alle stehen mit unserer Taschenlampe des Verstandes im Urwald unseres Unbewussten. Manche von uns funzeln auch mit mehreren Taschenlampen herum. Und doch bleiben wir Fachidioten. Wir erkennen Details, sehen aber nicht das große Bild, verstehen nicht den großen Zusammenhang.


Unser Unbewusstes ist unbeschreiblich groß. Es ist die Matrix unseres Lebens. 1-5% davon erkennen wir im Leben und nennen es Bewusstes.

Taschenlampe funktioniert also nicht, unsere Matrix zu erkennen. Diese Matrix erschafft unser Leben und es wäre besser, ihr zu begegnen, sie wahrzunehmen, sie mit Präsenz zu erfüllen.

Hier ein Text aus dem Buch "Chaos als Chance", welches ich gerade schreibe:

 Bewusstes ist erkanntes Unbewusstes

Stelle dir vor, du stehst in einem stockdunklen Raum, der eine scheinbar unendliche Komplexität besitzt. Du hast eine Taschenlampe dabei und deren Spot beleuchtet einen kleinen Teil davon. Das für die Augen sichtbar Gewordene scheinst du zu verstehen, erkennst Muster, Abläufe, bist stolz auf dich. 

Doch da ist noch so viel Dunkelheit um dich herum, und die kann Angst machen.Der dunkle Raum ist das Unbewusste, das Beleuchtete ist das bewusst Gewordene. Bewusstheit ist nur bewusst gewordenes Unbewusstes. Das Licht der Taschenlampe erleuchtet immer nur kleine Bereiche und die können wir versuchen zu erfassen, das große Bild allerdings offenbart sich erst, wenn die Dunkelheit gewandelt und wir die ganze Komplexität erkennen und zulassen können. 

Da du gerade schon in dem Raum stehst, mach jetzt deine Taschenlampe aus und lasse dich auf die Dunkelheit ein.
Du kannst dich auf deinen Puls konzentrieren und in deinem Körper Halt und Orientierung suchen.
Du kannst auch beginnen, in den großen dunklen Raum hinein zu hören.
Du kannst dich trauen und dich ausdehnen und immer mehr von dem Raum mit deiner Präsenz zu begegnen.Du kannst es sogar zulassen, der große Raum zu sein.

Du begegnest gerade deinem Unbewussten.

Im etymologischen Wörterbuch mit mehr als 13000 Begriffen trennt nur ein Wort Chaos und Chance, der Chanson.
Chanson geht auf singen zurück.
Chance kommt vom glücklich gefallenen Würfel.
Chaos wurde von Aristoteles als
leerer Raum und von Platon als wüstes Durcheinander definiert.
Die deutsche Sprache hat sich leider nur auf den älteren Platon berufen und mit Chaot den Unruhestifter und Gegner der Gesellschaft noch oben drauf gesetzt.
Von der Leere zum Fast-Terroristen - ein weiter Weg für ein Wort.

Realität wird vom Betrachter definiert. Oder anders gesagt, die Gewinner schreiben die Geschichte, egal wie klug sie sind.


Der Spot der Taschenlampe, der im Raum hilflos suchend hier- und dahin leuchtet, aber immer nur kleine Bereiche erfasst, wird die Architektur des großen Raumes als wüstes Durcheinander, als Verwirrung empfinden. Da das Bewusstsein, das bewusst Gewordene, nur dem Beleuchteten und dadurch Gesehenen und Erkannten entspricht, ist es in den meisten Fällen zu klein, um die Leere und Stille zu erkennen, sondern erschreckt sich über die Größe der Aufgabe, das alles ausleuchten zu sollen und drückt ihm deshalb dem Stempel Eh zu groß, zu kompliziert, zu Undurchdringbar auf.
Es drückt damit nur seine Angst aus, der Aufgabe nicht gewachsen zu sein.
So kann man auch rationale Wissenschaftler verstehen, die sich an ihren Erkenntnissen festhalten wie an einer Rettungsboje im Meer und die gleichzeitig behaupten, sie hätten das Meer verstanden.

So hat Platon das Unbewusste als wüstes Durcheinander für die Perspektive des kleinen Bewusstseins beschrieben, das er selbst mit Sicherheit nicht hatte.
Mit kleinem Bewusstsein meine ich einfach nur, dass es noch nicht mehr als 5 % vom Unbewussten erkannt hat.
Und der Chanson ist das freudvolle Erfüllen des leeren und scheinbar wirren Raumes mit Gesang.

Bist du noch der Raum? Kannst du deine Taschenlampe auslassen und dich dem Raum hingeben?
Setz dich hin in dem Raum des Unbewussten und lausche.
Erfahre Stille und Fülle zugleich. Versuche die Fülle nicht zu verstehen, sondern lasse sie einfach auf dich wirken.
Eine Übung, die viele Weisheitssuchende Meditation nennen.


Du meinst, du hast die Wahl im Leben, in diesem Raum zu sein oder auch nicht?
Vergiss es. Wir stehen immer in dem Raum, wenn wir leben. Manche mit einer Taschenlampe, andere haben sich mehrere davon zugelegt, um in verschiedene Richtungen leuchten zu können.
Aber auch dann bleiben es Spots von Licht in der Dunkelheit.
Du hast eine Chance, diesen Raum ganz mit Bewusstheit zu erfüllen, wenn du dich ganz auf ihn einlässt und er selber anfängt zu leuchten.


Werde zum Raum, zum Unbewussten, lasse die Unsicherheit zu und die Leere in dir.


Unser Leben gibt uns wenig Zeit für einfach nur im Unbewussten rumsitzen und lauschen. Wir können auch nicht warten, vielleicht im weisen Alter den Raum ganz verstanden zu haben. Wir brauchen jetzt etwas ganz praktisches, um jederzeit mit dem Raum, dem Unbewussten kommunizieren zu können, wenn wir Entscheidungen in Übereinstimmung mit dem Leben treffen wollen und nicht dagegen.
Wenn ich behaupte, dass das, was meine Taschenlampe anleuchtet, die ganze Wahrheit ist („der rationale Wissenschaftler") und mich ermächtigt, über andere zu bestimmen, so lacht das Leben mich aus. Wissenschaft ist nur der aktuelle Stand des Unwissens und nicht immer der beste Ratgeber.

Interview vom Wunderkongress | Anja Staudinger | U...
Interview vom Heilungskongress "Hand aufs Herz"
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Ich bin Uwe Albrecht

Nichts weiter als ein Suchender nach dem Sinn des Lebens. So wie wir alle.
Wenn ich auf mein Leben bisher zurückschaue, erkenne ich den großen Sinn aller Erfahrungen und Lebensgeschichten.

Alles hatte seinen Sinn. Denn wenn es den nicht hätte, wäre es ja überhaupt sinnlos, dass ich überhaupt existiere.
(So hat es Burkhardt Heim gesagt.)

Es ist mir eine Freude, meine Suche, Gedanken, Zweifel, Erkenntnisse, Freuden und Lebensschritte hier mit euch zu teilen.

Ich stehe hier nackt vor euch, denn zu verbergen habe ich nichts.

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