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Welche Veränderungen warten?

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 Hast Du schon einmal davon gehört, dass bestimmte Symptome, an denen Du leidest, Ausdruck fehlender Veränderungsbereitschaft sein könnten?

„Ich erkenne und akzeptiere, dass all meine Symptome Botschaften meines Körpers sind, die mir helfen wahrzunehmen, welche Veränderungen nötig sind."

Dieser Satz ist aus einem Blogbeitrag meiner innerwise Kollegin Tanja Voß. Er hat mich zu diesem Artikel indirekt inspiriert. Tanja ist Heilpraktikerin, sie kombiniert innerwise mit Osteopathie und Klangheilung und hat so die Grundidee von „innerwise Mobile" weiter entwickelt. Eine faszinierende Methode! 

Jeder, der im Leben vorwärts kommen möchte, weiß sicherlich: Leben ist Veränderung. Alle Menschen sind ständigen Veränderungen ausgesetzt. Wer keinen konservativen Charakter hat, der bejaht diese Tatsache und freut sich darüber bzw. ist dazu bereit. Schwierig wird es dann, wenn man aus verschiedensten Gründen etwas festhält. Selbst positive Dinge wie Erinnerungen an gute alte Zeiten usw. können dazu führen, dass Du in der Vergangenheit hängen bleibst und dadurch die Gegenwart verkennst, sprich, nicht präsent im Hier und Jetzt bist. Wer nicht so fein ausgeprägte Antennen hat bzw. sein Bewusstsein nicht darauf gepolt hat, zu beobachten, wann sich etwas verändert, der verpasst die Hinweise des Lebens.

Denn man bekommt regelmäßig Signale, wenn etwas in Veränderung begriffen ist. So kann es sein, dass man:

  • spürt, handeln zu müssen
  • von etwas, was man früher toll fand, gar nicht mehr begeistert ist
  • merkt, dass man sich verändert hat, der Partner jedoch nicht
  • feststellt, dass sich neue Bedürfnisse zu den bisherigen hinzugesellen
    u.v.m. 

Doch Veränderungen stellen gleichzeitig auch vieles auf den Kopf. Für mich persönlich verändert sich am meisten etwas, sobald ich eine neue Inspiration erhalte, die meinen Blickwinkel in andere Richtungen lenkt. Das fördert fast immer Erkenntnisprozesse. Und so wandelt sich beispielsweise die Art zu denken.

Wenn Wissenschaftler neue Entdeckungen machen, kann es passieren, dass sie ihre bisherige Auffassung komplett ändern müssen. Auch in der Medizin wird ständig etwas Neues entdeckt.

Nur ist das Problem, dass gewisse Gruppen nicht immer daran interessiert sind, neue Erkenntnisse in ihre Arbeit oder Weltsicht zu integrieren. Es sind nicht nur finanzielle Interessen, die hier eine Rolle spielen, sondern auch die Tatsache, dass man etwas ändern und sich aus seinen Gewohnheiten und aus seiner Komfortzone heraus begeben MÜSSTE…


 Manche scheuen Veränderungen, weil sie Kraftaufwand bedeuten,

und vielen Menschen – besonders den älteren – fehlt die Energie dafür. Nur frage ich mich gerade:
Wenn das Leben ständige Veränderung ist, wieso sollte die Natur uns dann nicht mit der Bereitschaft und der Kraft, Veränderungen zu integrieren und zu bewältigen, ausgestattet haben?

Da fällt mir eine Aussage von Uwe Albrecht ein (Berliner Arzt und Entwickler des innerwise Coachingsystems, mit dem ich arbeite): „Man hat nie zu wenig Energie. Wer an Energiemangel leidet, der setzt seine Kräfte nicht an der richtigen Stelle ein und verschwendet sie z. B. durch Festhalten an Kompromissen…"

Vergeuden also Konservative ihre natürlichen Ressourcen durch den Widerstand gegen Änderungen? Klar, dass ihnen dann die Kraft fehlt! Ich glaube fest daran: Jeder hat in sich genügend Kraft, um Wandlungsphasen zu überstehen.


Wichtig ist, dass man seine Lebensenergie vor allem auf das lenkt, was man liebt... 

Unser Geist besitzt die Fähigkeit, sich etwas vorzustellen und seine Kreativität und Phantasie einzusetzen – das ist das Gute und beflügelt uns. Ein Zuviel an Phantasie kann dazu führen, dass man zum Träumer wird und sich eine Welt „bastelt", die es gar nicht gibt – dann produziert man Illusionen...

Wie auch immer: Jeder Mensch gestaltet seine eigene Realität. Je nach Werten oder auch Beschränkungen, die durch Erziehung eingeprägt wurden - je nach Standpunkt und Gesinnung lässt man Informationen zu oder wehrt sie ab. Eigentlich hat jeder von uns einen Filter:

Wir sehen meistens das, was wir sehen wollen. Manche sehen alles durch eine rosarote Brille und erkennen die Wahrheit deshalb nicht…

Ich schätze, am schwierigsten haben es diejenigen, die sich mühsam eine Ideologie aufgebaut haben, z. B. anhand politischer / religiöser / moralischer Vorgaben. Wird diese dann ins Wanken gebracht, weil sich der Zeitgeist und die Bedürfnisse der Gesellschaft verändert haben, kann das Ganze zusammenbrechen. Hält man weiterhin daran fest, wird man häufig durch die Umstände bzw. das Leben gezwungen zu handeln und am Ende doch radikal umzuschwenken (das ist leider mit viel Frust verbunden).

Revolutionen in der Bevölkerung (die an der Basis entstehen) sind für mich immer die Folge fehlender Veränderungs- und Anpassungsbereitschaft der Obrigkeiten.

„Wer zu spät kommt, den bestraft das Leben!" heißt es ja…

Doch zurück zu:
„Ich erkenne und akzeptiere, dass all meine Symptome Botschaften meines Körpers sind, die mir helfen wahrzunehmen, welche Veränderungen nötig sind." (Ich bin Tanja Voß für diesen Satz äußerst dankbar!)

Wer diese Haltung einnimmt, der wird zum Forscher und übernimmt als Patient seine Eigenverantwortung.

Wer sich nicht verändern will, verursacht Stagnation. An einer bestimmten Stelle im Organismus stauen sich Energien an, die eigentlich fließen wollen. Vielleicht sind gerade Schmerzen, die sich durch ein Stechen, Ziehen, Pochen usw. bemerkbar machen, der Ausdruck davon…

Deshalb ist bei Beschwerden, die den Lebensalltag erschweren, die Fragen sinnvoll:

  • „Welche Veränderungen warten?"
  • „Was ist zu verändern?"
  • Was habe ich zu erkennen?"
  • „Bin ich bereit für Veränderung?"

Symptome sind Botschaften des Körpers, die uns etwas mitteilen wollen. 

Ich gebe zu, Veränderungsprozesse können wirklich eine Herausforderung sein. Manche Krankheitssymptome, besonders chronische, sind sehr komplex. Selten gibt es nur einen Faktor als Verursacher.

Wichtig finde ich, immer wieder an der Fragestellung dranzubleiben, nicht aufzugeben, Geduld zu haben.

Vielleicht hast Du aktuell etwas, was Dich nervt oder frustet – irgendeine Unpässlichkeit, dann stimme Dich ein und vertraue darauf, dass Du erkennen wirst, welche Botschaften dahinter stecken. Entwickle das Vertrauen in Deine innere Weisheit – sie wird Dir Impulse liefern, sodass Du die Hintergründe aufdecken kannst!

Gerade bemerke ich ein leichtes Kopfdrücken und Ziehen im Nacken auf der rechten Seite und dachte mir: Robert, wende doch gleich die passenden Fragen an, um es zu klären!

Gesagt, getan! Bei der Frage:

„Welche Veränderung habe ich einzuleiten?"
erhielt ich mittels des Armlängentests (einer kinesiologischen Testmethode) als Antwort:

„Ich habe drei Faktoren zu verändern!"

Ja, aber welche? Da hilft nur ein weiteres In-sich-gehen. So fragte ich weiter:

„Ist einer der Faktoren etwas Physisches?"
Meine Daumen zeigen ein Ja! (Irgendwie habe ich wieder eine für meine Wirbelsäule unvorteilhafte Haltung während des Tippens dieses Textes eingenommen. Ts, ts, ts – aber wenn man so vertieft ist, merkt man gar nicht, dass man in eine Haltung rutscht, durch die dann z. B. die Muskeln im Nacken verkrampfen…)

Mit dem Armlängentest ist dieses akribische Forschen möglich...

Doch was waren die anderen beiden Verursacher für mein Symptom? 

Auch hier ist ein detektivisches Herantasten notwendig. Ich kam auf:

„Etwas Energetisches / die Energie einer Klientin von vor zwei Tagen hatte noch einen Einfluss auf meinen Kopfbereich" sowie „ein von jemandem übernommenes Gefühl rumort noch in meinem System!"

Das werde ich gleich verändern und erforschen, nachdem ich diesen Artikel beendet habe.

PS: Nachdem ich ein entspannendes Bad genommen hatte, konnte ich herausfinden: Das Energetische, welches mich beeinflusste, war "die Energie der Selbstkritik". Sie war anscheinend in meinem Feld geblieben und erinnerte mich an meine eigene Resonanz zu diesem Thema.

Mit einem „Ich liebe mich so, wie ich bin – auch mit all meinen Fehlern!" konnte ich sie transformieren. Noch während des Badens verabschiedete ich alles Fremde mit Heilatmen…

Zur dritte Ursache bekam ich folgende Eingebung. Das übernommene Gefühl war „die Emotion des Bedauerns". Es gehörte zu einer innerwise Kollegin, mit der ich gut befreundet bin. Wir hatten uns letzte Woche gegenseitig behandelt.

Das Bedauern gab ich einfach als Geschenk und Inspiration auf geistig-seelischer Ebene an sie zurück mit der Bitte, das Thema anzuschauen und herauszufinden, welche Situation sie in ihrer Vergangenheit noch bedauert. (Natürlich habe ich ihr den Hinweis auch direkt gegeben)…

Mission erfüllt :)

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Ich bin Uwe Albrecht

Nichts weiter als ein Suchender nach dem Sinn des Lebens. So wie wir alle.
Wenn ich auf mein Leben bisher zurückschaue, erkenne ich den großen Sinn aller Erfahrungen und Lebensgeschichten.

Alles hatte seinen Sinn. Denn wenn es den nicht hätte, wäre es ja überhaupt sinnlos, dass ich überhaupt existiere.
(So hat es Burkhardt Heim gesagt.)

Es ist mir eine Freude, meine Suche, Gedanken, Zweifel, Erkenntnisse, Freuden und Lebensschritte hier mit euch zu teilen.

Ich stehe hier nackt vor euch, denn zu verbergen habe ich nichts.

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