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In der Geiselhaft der Angst

In der Geiselhaft der Angst

innerwise Schritt für Schritt
Eine Serien von Blogs für alle Leser ohne innerwise Vorkenntnisse oder noch unbeantworteten Fragen.

Uwe Albrecht

Angst ist eines der stärksten Gefühle, die wir haben. Sie kann uns motivieren oder blockieren. Sie kann intensiv und unmittelbar sein. Aber auch unterschwellig, als Vorsicht oder Bedenken getarnt. Oder als Glaubenssatz, den wir uns angeeignet haben.

Angst kennt viele Gesichter: Panik, Hass, Abwehrhaltung vor etwas oder jemandem, Vorsorge, Sparen, Hypochondrie,... 

Angst ist grundsätzlich eine angeborene Emotion als Reaktion auf Gefahren. Sie sichert unser Überleben, kann aber auch das Gegenteil bewirken. Nämlich, wenn es um konstruierte Ängste geht. 

In der Urzeit war es sicher sinnvoll, Angst vor dem Säbelzahntiger zu haben. Ob Schockstarre oder Davonlaufen - Hauptsache, das Tier lässt von uns ab. Angst kann Konzentration und Leistungsfähigkeit sprunghaft enorm steigern. Oder das System total lahmlegen. Je nach Gefahr kann das eine oder das andere die optimale Überlebensstrategie sein. Denken wir zum Beispiel an Opossums. Sie stellen sich tot, wenn Gefahr droht. Antilopen rasen dagegen davon, wenn sich ein Löwe blicken lässt.

Diese ursprüngliche Überlebensangst erleben wir heute eher selten. Manchmal erschaffen wir sie uns bewusst oder unbewusst, um das Leben zu spüren und unsere Grenzen und Möglichkeiten auszutesten. Schwierig wird es, wenn wir uns künstliche Ängste erschaffen, die uns nicht guttun und auch nicht wirklich vor realen Gefahren schützen. 

Die Liste der psychischen Störungen durch Ängste und Phobien ist lang. Wir Menschen sind in der Lage, wirklich vor allem Ängste zu entwickeln. „The German Angst" ist ein geflügeltes Wort für die typisch deutsche Vorsicht und Bedenkenträgerei. Warum tun wir das?

Dafür gibt es sicher viele Gründe. Letztlich versucht uns unser Unbewusstes damit vor etwas zu bewahren, das wir nicht erleben wollen. Vor echten oder vermeintlichen Gefahren, die wir für uns selbst definiert haben. So irreal diese Gefahr erscheinen mag.


Es fängt schon damit an, was dir z.B. Eltern, Lehrer oder andere Kinder in deinen ersten Lebensjahren als Gefahr eingeredet haben. Hattest du ängstliche Eltern, die dich vor allem bewahren wollten, bist du möglicherweise auch überängstlich. Oder der totale Draufgänger ;-). 


Wie dem auch sei...

Angst ist das Gegenteil von Vertrauen. Angst blockiert, hemmt, kontrahiert. Das kannst du gleich ausprobieren: Denke an etwas, das dir Angst macht! Wie fühlt sich das an?

Welches Körpergefühl, welche Bilder, Geräusche, Farben tauchen bei Angst auf? Wie geht es dir damit? Fühlst du dich motiviert, energiegeladen, lebensfroh? Nun denke spontan an jemanden oder etwas, dem du absolut vertraust. Beobachte, wie sich dein Körpergefühl, deine Sinneswahrnehmungen verändern! Was fühlt sich für dich angenehmer an? Was bringt dich auf Trab? Was meinst du, wird dich der Erfüllung deiner Träume näher bringen?

Es ist immer wieder zu lesen: Angst hat auch etwas Gutes. Sie schützt uns vor Gefahren. Ist das so?

Für unsere genetisch bedingten Urängste, wie vor dem Säbelzahntiger, mag das zutreffen. Aber bei den heute verbreiteten „Zivilisationsängsten"? Ist es da nicht eher so, dass Angst genau die Situationen magisch anzieht, die wir befürchtet haben? Zumindest, wenn wir uns dahineinsteigern, was wir leider gerne tun, stimmt ́s?

Es ist das Bewusstsein für Gefahrensituationen und deren Konsequenzen für uns, das uns schützt. Denn wenn wir die Konsequenzen bestimmter Situationen einschätzen können, gehen wir bewusst damit um.

Wenn du weißt, es schmerzt und kann schlimme Wunden verursachen, wenn du deine Hand auf die heiße Herdplatte legst, wirst du das nicht tun. Erfahrungsgemäß weiß man das aber erst, wenn man es ausprobiert hat. Warnungen und Angstmacherei schützen davor überhaupt nicht. Eltern wissen das ;-). Deshalb musst du keine generelle Angst vor Herdplatten oder Wärme haben. Ein gesunder, natürlicher Respekt vor Verletzungen reicht. Angst würde dich nicht schützen, sondern dich im Alltag eher behindern. Genau das ist es, was Ängste mit uns anstellen:

Sie blockieren unsere Lebensenergie und hindern uns, unser volles Potenzial zu leben. Mit jeder Reduzierung deines Angstlevels wächst dein Spaß am Leben.

Das Ver-rückte ist, dass die meisten Menschen von Angst getrieben sind. Es ist durch Experimente nachgewiesen worden, dass Menschen mehr investieren, um sich vor Verlusten zu schützen, als um etwas zu gewinnen! Das angstgetriebene Verhalten dominiert. Da kann kein Erfolg entstehen, weil jeglicher Flow abgeschnitten ist. Da ist die Angst, sich zu verspäten, den Job zu verlieren, krank zu werden, verletzt zu werden, verlassen zu werden, zu versagen, erfolgreich zu sein,...

Wie soll ein Mensch damit glücklich sein und sich frei entfalten?

Doch das sind die alltäglichen Ängste, die in fast jedem von uns - mal laut, mal leise - ihr Unwesen treiben.

Als wäre das nicht genug an Last, werden von außen weitere Ängste geschürt. Und da sind da noch die historischen Belastungen, die ebenfalls auf unseren Schultern liegen. Das sorgt dafür, dass wir hier in Europa zum Beispiel mit einem Angstlevel von bis zu 90 % herumschlurfen.

Teste doch mal mit dem Armlängentest dein persönliches Angstlevel aus! Hast du mehr oder weniger als 65 %? Weniger heißt: du bist auf der Erfolgsstraße.

Tipp: Verzichte auf die täglichen Nachrichten! Höre nicht auf Gerüchte. Das wirklich Wesentliche bekommst du auch so mit. Vertraue darauf! ;-) Nimm dir lieber diese Zeit, um bei einer Meditation zu entspannen und dein Leben wieder in Fluss zu bringen.

Noch ein Tipp: Bei einem Anflug von Angst, kannst du einer ablenkenden Aktivität nachgehen oder einfach mal eine Liste machen, wofür du dankbar sein kannst! Welche erfüllten Träume, Fügungen und wunderbaren Problemlösungen hat dir dein Leben schon geschenkt? Gibt das nicht Grund, dem Leben zu vertrauen? Es meint es immer gut mit dir. Dankbarkeit schafft Vertrauen. Übrigens findest Du auch hier Hilfe, um deine hinderlichen Ängste zu besiegen (z.B. mit Heilkarten oder dem Hologramm)

Loslassen verleiht Flüüügel
Deine Träume - so zündest du den Treibstoff für...
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Ich bin Uwe Albrecht

Nichts weiter als ein Suchender nach dem Sinn des Lebens. So wie wir alle.
Wenn ich auf mein Leben bisher zurückschaue, erkenne ich den großen Sinn aller Erfahrungen und Lebensgeschichten.

Alles hatte seinen Sinn. Denn wenn es den nicht hätte, wäre es ja überhaupt sinnlos, dass ich überhaupt existiere.
(So hat es Burkhardt Heim gesagt.)

Es ist mir eine Freude, meine Suche, Gedanken, Zweifel, Erkenntnisse, Freuden und Lebensschritte hier mit euch zu teilen.

Ich stehe hier nackt vor euch, denn zu verbergen habe ich nichts.

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